Ein wichtiger Tag, dieser 11. Mai 2020. Weitere Lockerungen treten in Kraft, die Türe zu dem, was normales Leben wäre, geht etwas weiter auf. Ist das zu voreilig? Geht es zu zögerlich? Wirklich wissen werden wir es erst in zwei Wochen.

In diesem Statistikvakuum werden wir noch etliche wilde Theorien zu hören bekommen, werden wir etlichen Trotz gegen die Pandemieauflagen erleben, aber auch Ängste zu spüren bekommen. Wer hat recht? Was stimmt? Ich weiss es nicht; «qui vivra, verra». Schützen wir auch die Ohren.

Spielbestimmend wird unser Verhalten und unsere Eigeninitiative sein. Welchen Weg wählen wir zurück in die alltägliche Routine? Mit dem Kopf durch die Wand wird nicht gehen, Schulmeistern wird nicht funktionieren – es gibt einfach kein Universalrezept, keine Mary Poppins, die uns an der Hand nimmt.

Ich hoffe, wie alle, dass das Virus bald einmal Geschichte sein wird, eine ferne Erinnerung. Also, bleiben wir uns mit Abstand nahe, waschen wir uns die Hände voller Ungeduld und bleiben wir locker.